31. Juli – Tag der Lebensmittelvielfalt

Uns steht in Deutschland steht eine enorme Auswahl an Lebensmitteln im Supermarkt zur Verfügung. Rund 200.000 Produkte bietet der Lebensmittelmarkt und jährlich kommen Tausende dazu.

Seit 2020 wird dieser Awareness- und Aktionstag, der sich an uns Verbraucher richtet, vom Lebensmittelverband Deutschland e.V. ausgerufen. Es geht um Wertschätzung und bewussten Konsum, aber auch Information über die Herstellung und Herkunft von Lebensmitteln.

Mit unserem von der Öko-Modellregion Paartal und dem Wittelsbacher Land e. V. geförderten Projekt „Alles öko, Eva? – Jetzt geht’s um’s Ei!“ greifen wir genau diese Thematik auf. Uns ist es wichtig, ein Bewusstsein zu schaffen, das regionale ökologische Lebensmittel als nachhaltige Gesundheitsressourcen begreift. Nähere Informationen findet Ihr unter www.beraten-befluegelt.de/projekte/ und eine Karte mit bio-regionalen Direktvermarktern in der Region unter www.is.gd/paartal

„Alles öko, Eva?“ – Unsere Hühner und wir bringen Euch die Vorteile nachhaltiger und regionaler Lebensmittelproduktion nahe

Im Workshop „Alles öko, Eva?“ möchten wir das Thema regionale, ökologische Lebensmittel als nachhaltige Gesundheitsressourcen exemplarisch am beliebten Nahrungsmittel Ei bearbeiten.

Uns liegt viel daran, das wichtige Thema der ökologischen Transformation allen Menschen zugänglich zu machen – unabhängig von Alter, physischer oder kognitiver Befähigung. In einem dreistündigen Workshop wird multi-sensorisch gelernt, geforscht und kreativ gewirkt.

Das Angebot richtet sich an alle interessierten Einrichtungen. Nähere Informationen findet Ihr unter

https://beraten-befluegelt.de/projekte/

 

5. April – Der Tag des Löwenzahns (National Dandelion Day, USA)

Es gibt ja sehr viele Aktions- und Gedenktage, von deren Existenz vermutlich in manchen Fällen nur diejenigen wissen, die sie ins Leben gerufen haben. Doch im Zuge meiner Recherchen stieß ich auf den „Tag des Löwenzahns“ in den USA und finde, dass er gut zu uns passt. Daher auch hier ein kleiner Beitrag an diesem Tag.

Löwenzahn kennt jeder – als Wiesenhingucker im Frühling, wenn auf Überlandfahrten der Blick auf gelbe Teppiche in der Landschaft fällt, als Pusteblume, deren Schirmchen wir als Kinder auf die Reise schickten und nicht zuletzt als hartnäckigen Begleiter im Garten. Ein Kandidat, der die Gemüter spaltet.

Für uns ist der Löwenzahn ein Beispiel wie wichtig Diversität ist. Als Zeigerpflanze gibt er Aufschluss über den Zustand des Bodens (er bevorzugt nährstoffhaltige und eher schwere Böden) und als Pionierpflanze macht er sich dort breit, wo sonst nackte Erde wäre. Bienen lieben ihn (und auch Imker wissen ihn deswegen zu schätzen), in der Pflanzenheilkunde spielt er mit seinen Inhaltsstoffen eine Rolle und er ist als Wildgemüse roh wie gedünstet essbar. Unseren Hühnern schmeckt er auch – gerade jetzt zupfen sie die feinen Blättchen – und die Bitterstoffe sind gut für den Magen.  Also eine vielseitige Bereicherung und seine Akzeptanz ein Ausdruck nachhaltigen Lebens im Einklang mit der Natur.

Vorzucht im Haus

Mit der Vorzucht ist das so eine Sache, finde ich. Ich muss ehrlich gestehen, dass es mir auch nach vielen Jahren ambitionierten Amateurgärtnerns bisher nicht gelungen ist, brauchbare Salatpflanzen o.ä. zu produzieren. Doch dieses Jahr habe ich im Hinblick auf den geplanten und in der Vorbereitungsphase befindlichen Bau eines Gewächshauses erneut die Herausforderung gesucht – mit Auberginen, Edamame und Tomatillos. Und siehe da: es klappt so gut, dass ich heute bereits zum zweiten Mal umgetopft habe und einen gewissen Druck verspüre, was die Fertigstellung des Gewächshauses angeht.

Ein Gewächshaus ist in unseren Breitengraden von enormem Vorteil, wenn man mediterranes Gemüse wie Auberginen und Paprika liebt. Auch Gurken fühlen sich im Gewächshaus sehr wohl. Im Vergleich zur Topfkultur auf der Südterrasse, die ich vor ein paar Jahren in Ermangelung eines Gewächshauses wählte, werden die Früchte deutlich größer und dickwandiger. Denn das Gewächshaus verlängert die Kulturphase doch deutlich.

Office Gardening: Hot, hot, hot …


Chillypflanzen sind nicht sehr anspruchsvoll, aber schön anzusehen. Mache deine Fensterbank im Büro zur Plantage und produziere deine eigenen Schoten. Die Schoten sind nicht nur ein Blickfang, sondern lassen sich trocknen und zum Würzen verwenden. Das geht auch ohne grünen Daumen und auf kleinstem Raum.

Es grünt so grün …

Workshop „Tiergestützte Pädagogik mit Hühnern“ für Studierende der Sozialen Arbeit am 15.01.2022

Vorstellung des Lernprogramms von Lernen mit Hühnerglück auf der ConSozial 2021 im Forum der Bayrischen Hochschulen

chick-Tipp