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5. April – Der Tag des Löwenzahns (National Dandelion Day, USA)

Es gibt ja sehr viele Aktions- und Gedenktage, von deren Existenz vermutlich in manchen Fällen nur diejenigen wissen, die sie ins Leben gerufen haben. Doch im Zuge meiner Recherchen stieß ich auf den “Tag des Löwenzahns” in den USA und finde, dass er gut zu uns passt. Daher auch hier ein kleiner Beitrag an diesem Tag.

Löwenzahn kennt jeder – als Wiesenhingucker im Frühling, wenn auf Überlandfahrten der Blick auf gelbe Teppiche in der Landschaft fällt, als Pusteblume, deren Schirmchen wir als Kinder auf die Reise schickten und nicht zuletzt als hartnäckigen Begleiter im Garten. Ein Kandidat, der die Gemüter spaltet.

Für uns ist der Löwenzahn ein Beispiel wie wichtig Diversität ist. Als Zeigerpflanze gibt er Aufschluss über den Zustand des Bodens (er bevorzugt nährstoffhaltige und eher schwere Böden) und als Pionierpflanze macht er sich dort breit, wo sonst nackte Erde wäre. Bienen lieben ihn (und auch Imker wissen ihn deswegen zu schätzen), in der Pflanzenheilkunde spielt er mit seinen Inhaltsstoffen eine Rolle und er ist als Wildgemüse roh wie gedünstet essbar. Unseren Hühnern schmeckt er auch – gerade jetzt zupfen sie die feinen Blättchen – und die Bitterstoffe sind gut für den Magen.  Also eine vielseitige Bereicherung und seine Akzeptanz ein Ausdruck nachhaltigen Lebens im Einklang mit der Natur.

Es grünt so grün …